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Es wird ge(rip)pt in den Social Medias

Sollte in dieser Woche noch ein Prominenter sterben, dann werden Facebook & Twitter in die Knie gehen. Selbst der Arsch von Kim Kardashian hat meine Timeline nicht so überflutet wie die abertausenden Beileidsbekundungen anlässlich der beiden in dieser Woche verstorbenen Prominenten: David Bowie und der Mann aus dem Harry Potter Film.

Sterben ist in den Zeit von SM die letzte Bastion des Ruhms die Promis noch erreichen können. Wenn er es schafft die Timelines in den Social Media Kanälen wie eine Tsunamiwelle zu fluten, dann ist das Ende die Krönung in der Social-Media-Welt, der Zenith des Ruhms erreicht. Selbst wenn das Höllenfeuer für einen Promi vorgesehen wäre, wie evtl. für Lemmy (wie in seine abertausenden trauernden Fans liebevoll ab(rip)ten), könnte ihn die Welle der Beileidungsbekundungen bis vor die Himmelspforte spülen.

Schaffst du es nicht mindestens auf eine mindest siebenstellige Anzahl von RIP-Posts, dann könnte dein gesamtes Promidasein umsonst gewesen sein, unbedeutend und nicht (ge)wichtig genug um sich an den Krisen der Welt vorbei zu „liken“ und zu rippen.

Wenn du als Promi stirbst, dann geben dir deine Fans dafür ein Like oder ein Herzchen, da kannst du noch so eine Drecksau auf der Bühne gewesen sein, am Ende Pflastern Herzchen und Likes deinen letzten Weg.

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